Bewertung: Die empfohlene Kanzlei für Medien berät die Branche auf breiter Basis u. hat ihren Schwerpunkt in der Vertragsgestaltung aufseiten der Inhalteanbieter. Wettbewerbern gilt sie insbes. in der Beratung mittelständ. Filmproduzenten unverändert als „starker Player“, wobei immer wieder personelle Unruhen thematisiert wurden. Zwar gab es in den letzten 5 Jahren 2 Partnerabgänge, seither ist die Kanzlei aber durchaus konstant geblieben. Abseits der Beratung klass. audiovisueller Medien hat UvH ihr Augenmerk v.a. auf die Betreuung von Onlineportalen gelenkt, wo sie inzwischen eine Vielzahl kleinerer IPTV- Anbieter u. auch Onlinemarketing-Agenturen vertritt. Der gepl. personelle Ausbau im IT-Bereich ist insofern ein nahe liegender Schritt.
Stärken: Stark in dt. u. internat. Filmproduktionen.
Entwicklungsmöglichkeiten: Die Kanzlei hat erkannt, dass ihr Erfolg darin liegen wird, anders als in der Vergangenheit stärker als Team u. weniger individualist. aufzutreten. Keineswegs zu früh hat sie deshalb begonnen, an internen Strukturen zu arbeiten. Neben formellen Gesellschaftsstrukturen wird dazu sicherl. auch ein krit. Blick auf ihre Nachwuchspolitik zählen; die letzte Partnerernennung etwa liegt mehrere Jahre zurück.
Häufig empfohlene Anwälte: Harro von Have („alter Hase im Film- u. Lizenzgeschäft, sehr klug u. angenehm“, Mandant), Dr. Andreas Pense („sehr kompetent im Filmrecht“, Wettbewerber), Dr. Frank Eickmeier („fachl. Kompetenz, Pragmatismus u. Kontakte in die maßgebl. Branchen“, „schnell u. unkompliziert“, Mandanten), Kurt-Michael Loitz („kennt sich sehr gut in der Branche aus“, Mandant)
Kanzleitätigkeit: Umfassende Betreuung dt. u. internat. Produktionsgesellschaften aus der Kino-, TV-, Film- u. Musikbranche, insbes. zu Entwicklung, Strukturierung, Produktion u. Verwertung von Filmprojekten. Daneben Beratung zu Finanzierungsfragen, vermehrt europ. Filmbonds. Weitere Mandantschaft: Banken (zu Filmfinanzierung), Künstler, Fotografen, Werbeagenturen u. TV-Sender zu Vertragsgestaltung u. im Wettbewerbs-, Urheberrecht. Zunehmend Presserecht u. kleinere Internetportale. Durch personellen Ausbau stärker im Gesellschaftsrecht. (4 Equity-Partner, 2 Salary-Partner, 3 Associates)
Mandate: Valve in Prozess gegen vzbv wegen Onlinevertrieb von Spielen (bis vor BGH); Senator Entertainment Kapitalbeschaffung für Kauf u. Vermarktung neuer Filme; BBC Worldwide bei internat. TV- u. Koproduktionen; Commerzbank, Constantin Film lfd. zu Filmfinanzierung, Da Vinci Media lfd. im Lizenzrecht, lfd. IP Deutschland zu Vermarktung von Medienwerbung; Odeon Film bei Filmproduktionen u. Verwertung; lfd. Q Tom Musikportal, RTL u. Sat.1, Sperl Productions zu Filmproduktionen; ZDF Enterprises/Network Movie zu dt. u. internat. Film-/TV-Produktionen.
Ranking „Marken- und Wettbewerbsrecht“:Bewertung: Die Marken- u. Wettbewerbsrechtspraxis dieser Kanzlei konnte neben den zahlreichen namhaften Mandaten im Werberecht auch neue Mandate in anderen Branchen, z.B. WHAM-O, hinzugewinnen. Ein Mandant empfiehlt Georg Fechner u. Kurt-Michael Loitz, den er als „Mann fürs Knifflige“ hervorhob. Dr. Jan-Peter Ewert wurde zum Salary-Partner ernannt. (2 Partner, 1 Salary-Partner, 3 Associates)
Mandate: WHAM-O, Bionade, Brauerei Veltins, Dresdner Bank, Weetabix, HSH Nordbank. Im Werberecht: Jung v. Matt. Öffentlich bekannt: Springer & Jacobi, Ogilvy & Mather, Kempertrautmann; Foremost B.V. zu Patent- u. Wettbewerbsrecht, Patrious zu Patentrecht.